Konservierung von Schlangen
Die Gefriertrocknung ist wohl in Punkto Farberhaltung und Erhaltung der natürlichen Körperform über jeden Zweifel erhaben. Mit dieser Präparationsmethode konservierte Reptilien,Phasmiden, seien sie noch so groß oder bunt, sehen schlichtweg auch getrocknet noch fast aus als würden sie leben - die Präparate sind also nahezu perfekt! Die Methode ist allerdings mit ganz erheblichen, finanziellen Aufwendungen verbunden und wird daher meist auch nur von größeren Instituten zur Präparation von Pflanzen oder größeren Tieren (z.B. Fischen, Amphibien, Kleinsäuger) verwendet. Ein weiterer Nachteil liegt darin, dass immer nur sehr wenige Exemplare gleichzeitig im Gefriertrocknungsgerät untergebracht werden können. Deshalb wird diese, wenn auch fast perfekte Konservierungsmethode, hier nur kurz beschrieben.
Die Gefriertrocknung funktioniert nach einem recht einfachen Prinzip, ist aber technisch nur mit großem Aufwand möglich, da ein voll funktionierendes Gefriertrocknungsgerät benötigt wird. Diese werden zwar in den USA in großen Stückzahlen hergestellt, sind aber dementsprechend teuer. Die Geräte basieren dabei meist auf einem aufwendig umgebauten Kühlschrank und funktionieren folgendermaßen:
Die zu konservierenden Tiere werden in einer Vakuumkammer eingefroren und von Zeit zu Zeit mit Hilfe eines Thermostats leicht angetaut. Beim Antauen werden durch das Vakuum und eine an der Außenwand der Kammer angebrachte Pumpe alle freien Wassermoleküle aus der Vakuumkammer und somit auch dem Präparat gezogen. Dieser Vorgang wird mehrmals wiederholt, bis das Präparat vollständig getrocknet ist.
Ethanol oder Formalin konservieren ja nun auch recht gut,dennoch verblassen die Farben recht stark oder verändern sich gänzlich.
Finde diese Alternative der Gefriertrocknung doch recht informativ jedoch leider sehr teuer.
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